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Erneut Gesamtpodium im Porsche Sports Cup Deutschland

In der Porsche Sports Cup Endurance vergangenes Wochenende in Oschersleben war das Qualifying am Sonntag Morgen bereits ein harter Kampf um die Bestzeiten. Nahezu alle Fahrerpaarungen haben mindestens einen Profi hinter dem Steuer, sodass die Rundenzeiten der besten sieben Fahrzeuge innerhalb von nur einer Sekunde lagen. Lukas Schreier qualifizierte sich auf Platz 4 für das Rennen.

Das erste Rennen über 50 Minuten Distanz lief für das Team Hornung/Schreier gut. Lukas Teamkollege fuhr den Start und konnte sich gleich in den ersten Kurven nach vorne arbeiten bis er zeitweise sogar auf dem zweiten Platz im Gesamtklassement lag. In den folgenden Runden konnten zwei Konkurrenten jedoch wieder vorbei ziehen. Nach 20 Minuten übergab er das Steuer an Fahrerkollege Lukas Schreier. Durch die Pflichtboxenstopps zwischen der 20. und 30. Rennminute wird das Feld ordentlich durcheinandergewürfelt, doch Lukas ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und fuhr von seiner ersten Runde an schnelle Zeiten. Auf Platz 2 in der Klasse und Gesamtrang 3 kreuzte er die Ziellinie.

Böse Überraschung in der Reparaturpause

Die anschließende Reparaturpause brachte gleich zu Beginn eine böse Überraschung. Die Manschette der linken Antriebswelle war defekt und das Fett der Kugellager trat bereits aus. Da ein Wechsel in der 20 minütigen Pause nicht möglich war, blieb nur "Daumen drücken" für Rennen 2.

Lukas Teamkollege kam auf dem dritten Gesamtrang bis zum Pflichtstopp nach 14 Runden zurück an die Box. „Leider erhielte unser Fahrzeug eine Stop & Go Strafe, da die Mindeststandzeit beim Boxenstopp um wenige Zehntel Sekunden zu kurz war. Ein ärgerlicher Fehler, den jedoch auch die direkten Konkurrenten gemacht haben.“ Lukas kämpfte nach dem Zwangshalt zwar mit dem Messer zwischen den Zähnen, aber die verlorene Zeit durch die Strafe macht man bei den starken Fahrern nicht mal so eben wieder wett. Zudem gab es immer noch das hohe Risiko die Antriebswelle zu beschädigen. „Ich musste dann sehr vorsichtig fahren um die Antriebswelle nicht abzureißen und sicherte lieber Platz 3 in der Klasse und Platz 4 im Gesamtklassement, als auszufallen.“

In der Gesamtwertung der Meisterschaft kämpfen Lukas und sein Teamkollege mit drei weiteren Teams um eine Podiumsplatzierung. Die Voraussetzungen bei noch zwei ausstehenden Veranstaltungen mit vier Rennen sind also sehr vielversprechend.

Die nächsten Rennen werden am 09./10. Septemeber auf der Ardennen Achterbahn von Spa- Francorchmaps ausgetragen, das Finale am 20./21. Oktober in Hockenheim.

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