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Sensationelle Feuertaufe im Porsche für Lukas Schreier in Brünn

4 Tage. 2 Länder. 2 Rennstrecken. 1 Podium.

Eine lange und vor allem lehrreiche Woche geht für Lukas Schreier mit einem sehr guten Ergebnis zu Ende. 

Tag 1. Land 1. Strecke 1: Am Mittwoch war Lukas mit seinem zukünftigen Team im Porsche Carrera Cup am Pannoniaring. In Ungarn stand im Vordergrund sich wieder auf den 450 PS starken Elfer einzustellen und Grundlegende Set-Up Arbeiten durchzuführen. Nach Eingewöhnungsschwierigkeiten in den beiden Vormittag-Sessions ging es nach der Mittagspause steil bergauf und das ganze Team reiste in der Nacht auf Donnerstag mit einem positiven Gefühl weiter ins tschechische Brünn.

Tag 2. Land 2. Strecke 2: Am Donnerstag durfte Lukas erst am späten Vormittag in seinen Porsche einsteigen, da starker Nebel das Fahren unmöglich machte. Über die verlorenen Sessions zeigte sich niemand erfreut, da das Team um Teamchef Mario Wolf gleich mit zwei Neuerungen kämpfen musste: Lukas musste sich schnell auf die neue Strecke einstellen und erschwerend kam hinzu, dass im Super GT Race mit Pirelli Pneus gestartet wird aber keiner im Team Erfahrungen mit diesen hatte. Trotz dieser Probleme fuhr Lukas die schnellste Zeit des Tages mit einer halben Sekunde Vorsprung.
Tag 3: Am Freitag fuhr Lukas dann die zwei ersten freien Trainings des Porsche Alpenpokals in strömendem Regen und legte eine unglaubliche Fahrt hin. Er deklassierte  die Konkurrenz und fuhr knapp 2 Sekunden schneller als der zweite Porsche obwohl dieser mit ABS unterwegs war, was im Regen einen deutlichen Zeitvorteil gegenüber Schreier hätte bringen sollen.

Tag 4: Trotz aller Hoffnungen blieb es am Samstag zum Qualifying trocken und das Team hatte starke Probleme ein Set-Up für den Pirelli zu finden. Unter großen Schwierigkeiten und eines großen Fehlers in der Runde platzierte Lukas sich und seinen Teamkollegen Daniel Uckermann auf einen guten zweiten Startplatz für das Rennen am Samstagnachmittag.
Podium: Lukas fuhr auch den Anfangsstint des Super GT Race und erwischte einen mäßigen Start, konnte sich weder verbessern noch verlor er Plätze. In den ersten Runden konnte er das Tempo des Führenden mitgehen und kurzzeitig sah es aus als könnte er demnächst nach der Führung greifen. „Da ich zu Beginn sehr gepushed habe, hatte ich ab der fünften Runde mit stark abbauenden Reifen zu kämpfen und musste den Kampf um die Führung aufgeben und nach hinten schauen. Bis zur letzten Runde des Stints konnte ich den zweiten Platz halten musste dann jedoch Herrmann Speck ziehen lassen und brachte den Porsche auf Platz drei liegend zum Fahrerwechsel an die Box.“
Nach einem guten Stopp der Zawotec Truppe saß nun Daniel Uckermann im Auto. Der Münchner hatte mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie Lukas zuvor und kam nur schwer in einen Rythmus. Trotzdem verbesserte er seinen Rundenzeiten von Runde zu Runde um fast eine Sekunde pro Runde. Nachdem der Zweitplatzierte aufgrund technischer Probleme seinen Cup-Porsche abstellen musste war das ganze Team am zittern und bangen ob der Vorsprung reichen würde. In einem packenden Zweikampf in der letzten Runde konnte Uckermann den zweiten Platz mit 64 tausendstel Sekunden nach Hause bringen. „Ich wusste genau wo er mich schnappen wollte, und hab an diesen Stellen besonders aufgepasst und konnte ihn gerade noch halten.“


Bereits kommendes Wochenende geht es für Lukas am Hockenheimring beim letzen Lauf zum Scirocco R-Cup 2013 weiter. 

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