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Pfeiffersches Drüsenfieber zwingt Lukas Schreier zur Rennpause

Lukas Schreier war Anfang der Saison ins ADAC GT Masters eingestiegen und konnte in der für ihn neuen Serie in einem neuen Team, mit einem neuen Auto schnell Fuß fassen.

So platzierte er sich beim zweiten Rennwochenende auf dem Sachsenring im ersten Qualifying als bester Audi-Pilot auf Platz fünf. Bei der nächsten Veranstaltung auf dem Lausitzring gelang Lukas im zweiten Rennen der Sprung in die Top 10. Doch nach den beiden Rennen am Red Bull-Ring dann musste er dann das Lenkrad überraschend aus der Hand legen. Ende August hatten die Ärzte bei ihm Pfeiffersches Drüsenfieber diagnostiziert und sofortiges Sport- und Trainingsverbot verhängt. Ein harter Schlag für Lukas, der aber, um Spätfolgen zu vermeiden, auf den Rat der Ärzte hörte und sich zur Ruhe zwang. Um die Genesung zu unterstützen befindet er sich weiterhin unter medizinischer Obhut und kann, nach derzeitigem Stand, in rund vier Wochen wieder mit dem Training beginnen. Natürlich steht dann eine Rückkehr in den Motorsport zur Saison 2017 für Lukas im Fokus. „Die Diagnose hat damals mein Leben auf den Kopf gestellt. Kurzfristiger Rückzug aus dem Motorsport und auch insgesamt keinen Sport mehr treiben zu dürfen, war ein harter Schlag und eine enorme Umstellung für mich“, berichtet Lukas. „Allerdings möchte ich auch nicht den Fehler machen und zu früh wieder mit dem Training beginnen. Die Folgeschäden wären nicht absehbar. Zudem ist die Saison sowieso so gut wie vorbei. Ich werde den Winter nutzen, um mich auf die Saison 2017 vorzubereiten, um dann wieder körperlich zu 100 Prozent fit zu sein.“

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